Mein 1. Romanprojekt

Lolita Büttner

Ich schreibe an einem Roman. Daraus soll sogar eine Romanreihe werden. Weil ich vom Schreiben von Literatur noch nicht leben kann, arbeite ich – wie viele Autoren – nebenher. Das ist manchmal eine ziemlich große Herausforderung.

29.3.2017 the last but not the least

Es ist geschafft. Kapitel für Kapitel schrieb ich mich durch meine Geschichte und nun bin ich fertig. Jetzt kommt die Feinarbeit. Das große Ganze steht.


13.3.2017 Endspurt, Mädel!

Nicht zu fassen, aber es fehlt nur noch ein Kapitel und dann ist es vollbracht. Vor zwei Wochen quälte ich mich Richtung Ende und jetzt ist mein Roman fertig. Okay, es muss dann noch die Fleißarbeit geleistet werden. Korrektur lesen, Adjektive und Absätze streichen und so weiter. Dennoch: Die Geschichte steht, die Figuren, das Ende. Was bin ich Happy. Es ist ein tolles Gefühl und ich kann es kaum erwarten, dass mein Roman seine Leser findet.


25.2.2017 Akkus auftanken

Es gibt nichts Schöneres, als einen sonnigen Tag. Dann bekomme ich richtig Lust zu schreiben, gleich im Bett, wenn ich die Augen aufschlage und den blauen Himmel sehen. Natürlich, wir alle wollen dann am liebsten raus, faul im Gras liegen, im See schwimmen, spazieren gehen, mit einem schaumigen Cappuccino in einem Café sitzen … aber das mache ich auch. Ich schreibe nur dabei.

Diese Woche haben ich zwei kritische Kapitel gemeistert. Der rote Faden wächst und ich bin zuversichtlich. Jetzt freue ich mich über den kommenden Frühling. Schreibzeit bisher: 2:23:17.
Definitiv zu wenig … ich muss mir mehr Zeit freischauffeln.


09.02.2017 Zurück am Schreibtisch

Eigentlich wollte ich meinen Roman schon längst fertig haben. Was ist passiert? Das Leben. Die Selbstständigkeit. Meine Familie. Mein Mann. Das blöde Geld. Für dieses Jahr habe ich mir zum Ziel gesetzt, dass ich mein Buch fertigstelle. Ich habe mich durch alle bisherigen Kapitel geschlagen und komme gut voran. Jetzt schreibe ich am letzten Drittel. Der rote Faden. Ich bin zufrieden. Die meiste Zeit.


06.09.2016 Bloß nicht aufgeben, oder?

Mein Gott, wie schnell ist der Sommer an mir vorbei gerannt! Ich habe viel gearbeitet, aber nur sehr wenig an meinem Roman. Work first, because of money.
Seit der September begonnen hat, wird es ruhiger und ich sitze wieder vor meinen Worten.
Ich lese.
Überarbeite.
Füge hinzu.
Streiche.
Überlege.
Es ist noch einiges zu tun. Mein Ziel, den Roman inhaltlich bis Ende des Jahres zu fertigzustellen, ist ernsthaft in Gefahr. Aber davon lasse ich mich nicht entmutigen.

Weiter geht es. Wort für Wort.


10.4.2016 Verführung der Sonne

Zwei Wochen lang habe ich keine Zeile an meinem Roman geschrieben. Nicht mal eine Notiz. Dabei fällt mir so oft etwas ein, wenn ich in der Straßenbahn oder im Bus sitze und leere Zeiten habe. Da kommen mir Gedanken zu meinen Geschichten, die ich festhalte. Später, wenn ich vor meinem Laptop sitze und noch nicht so recht weiß, wo und mit was ich fortfahre, nehme ich meine Notizen und blättere sie durch. Es dauert nicht lange und ich rattere los. Doch an diesem Sonntag war irgendwas anders.

Nach einer anstrengenden Woche hatte ich mir fest vorgenommen zu schreiben. Ich und mein Mann hatten nichts geplant. Der Sonntag stand leer. Viel Zeit zum Schreiben. Nach einem ausgiebigen Frühstück brach gegen 11 Uhr die Sonne durch die Wolken. Unsere für den Frühling herausgeputzte Terrasse erstrahlte im Licht. Dort wollte ich gern sitzen und mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen … und … ok … schreiben. Ich griff mein Laptop, setzte mich auf einen Gartenstuhl und öffnete meine Roman-Datei. Die Sonne war überraschend warm. Beglückt entledigte ich mich meiner Wolljacke, die ich mir übergezogen hatte, weil das Thermometer nur 11 Grad angezeigt hatte. Die Sonne stand direkt über mir. Herrlich. Mein Körper entspannte sich, die Muskeln lockerten sich, ich atmete ruhig und entspannte mich. Nur diese innere Stimme nervte: „Schreib‘! Schreib‘! Schreib‘!“
Ja doch!
Ich suchte in meinen Kapiteln nach einem Anhaltspunkt, an was ich zuletzt vor zwei Wochen gearbeitet hatte.
Welche Nummer hatte das verf*** Kapitel?
Die Sonne blendete.
Auf dem Display sah ich nur verschwommene Textbruchstücke.
Das war doch ein Zeichen!
Lohnte es sich überhaupt, in der prallen Sonne etwas zu schreiben?
Was genau wollte ich überhaupt schreiben und wo war mein Notizbuch?
Zum Aufstehen hatte ich keine Lust.
Die Sonne fühlte ich angenehm auf meiner Haut an.
Als ich das Kapitel fand, fiel mir nur ein, dass der Mensch immer genau das möchte, was er nicht hat oder einfach zu viel.
Ich klappte das Laptop zu.
Keine Chance.
Ich schreibe später.
Diesen Satz sagte ich laut.
Damit ich ihn auch hörte.
Dann genoss ich die Sonne und tankte Kraft.
Für Später.
Zum Schreiben.

Und so war es.
Nach einem schmackhaften Mittagessen und einer Vogue setzte ich mich gegen 14 Uhr an unseren Wohnzimmertisch vor die Terrassentür, die weit geöffnet war, damit die Sonne hereinscheinen konnte. Und dann ratterte ich los. Zwei Stunden, ohne groß nachzudenken oder ein schlechtes Gewissen zu haben.

Meister der Science Fiction

Californium

Stell‘ dir vor, die Welt würde sich plötzlich anders herum drehen oder Maschinen übernehmen die Weltherrschaft. Stell‘ dir vor, du reist in einem Raumschiff in eine ferne Galaxie und triffst ein zweites ICH oder du entdeckst unter dem Meer eine völlig neue Zivilisation.
Das ist doch alles nur Science-Fiction?
JA! GENAU!

Californium

Visionär oder Astrofantast?

Einer seiner schillerndsten Erschaffer ist der amerikanische Schriftsteller Philip K. Dick. Seine Werke beeinflussten viele Generation, vom Wissenschaftler über Filmemacher bis hin zu den ganz normalen Menschen zu Hause auf dem Lesesofa. Hollywood-Blockbuster wie BLADE RUNNER oder TOTAL RECALL adaptierten die Werke von Philip K. Dick. Aktuell huldigt ein Spiel für PC und Mac seinem einzigartigen Verstand. Es heißt CALIFORNIUM.

In der Fantasie überschritt Philip K. Dick die Grenzen unserer Realtität. Der Schriftsteller suchte nach Antworten auf all die ungelösten Fragen und schuf Welten und Universen, von denen er bekanntermaßen sagte: „Wenn du denkst, dieses Universum ist schlimm, solltest du mal eines der anderen sehen“.
Und wie hat er das nun gemacht?
Wie sind all die fantastischen Erzählungen und Romane entstanden?
Woher hat er nur seine Inspirationen genommen?
Wie zum Teufel ist er auf diese großartigen Geschichten gekommen?
Stichwort: bewusstseinserweiternde Drogen – aber das ist ein anderes Universum, äh – Kapitel.

Mehr zu Philip K. Dick auf ARTE TV

INSIDE AMAZON?

Online Zeitung

Online Zeitung

Am 15. August 2015 veröffentlichte die THE NEW YORK TIMES einen Artikel mit dem Titel „Inside Amazon: Wrestling Big Ideas in a Bruising Workplace“. Der Bericht liefert Einblicke in die Arbeitswelt von Amazon: lange Arbeitszeiten, extremer Druck und Anschwärzereien unter Kollegen. Was bleibt, ist das Bild eines menschenunwürdigen Unternehmens. Erschreckend für uns Autoren, welche die Plattform AMAZON nutzen, um zum Beispiel Ebooks zu verkaufen.
Was also tun?
Das muss jeder selbst entscheiden.

Zum Artikel der THE NEW YORK TIMES

Wie reagiert AMAZON Chef Jeff Bezos auf die Veröffentlichungen der NYT? (Zeit Online)

 

Bookuck 2015

bookuck!

Der Tag der Münchner Buchhandlungen

Am 18.7.2015 laden rund 50 Buchhandlungen zu einem besonderen Besuch ein. In gesamten Stadtgebiet Münchens finden illustre Veranstaltungen zum Tag der Münchner Buchhandlungen, „Bookuck!“, statt.

Bereits in der Zeit vom 9. bis 18. Juli 2015 präsentieren sich die Münchner Buchhandlungen. Am 18.7.2015 finden Lesungen, musikalische Darbietungen und Mitmach-Aktionen für Kinder statt. Mit der Aktion „bookuck!“ möchten die Buchhandlungen wieder mehr auf sich aufmerksam machen. Denn was viele immer wieder in Zeiten des Online-Shoppings und Amazons vergessen, fast jedes deutschsprachige Buch kann auch in einer Buchhandlung oder deren Webshop bestellt werden. Innerhalb von 24 Stunden ist es da.

bookuck!

Mit dem Tag der Münchner Buchhandlungen sprechen die Organisatoren Leser und Autoren gleichermaßen an. Veranstaltet wird die Aktion von der Landeshauptstadt München, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e.V. und natürlich den zahlreichen Münchner Buchhandlungen.

Programm und Buchhandlungen in der Übersicht

Infos zu „Bookuck!“

Online-Wörterbücher für Fremdsprachen

Online-Wörterbuch von Langenscheidt

Auf der Webseite des Langenscheidt Verlages findet sich ab sofort ein kostenloses Online-Wörterbuch für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Tschechisch, Griechisch, Schwedisch und Russisch. 

Online-Wörterbuch von LangenscheidtStichwörter, Übersetzungen und Synonyme gehören zu dem neuen Service des Online-Wörterbuches. Der Wortschatz stammt aus den Langenscheidt-Wörterbüchern. Weitere Sprachen sollen folgen. Umfangreicher sind die kostenpflichtigen Online-Wörterbücher, die für Unternehmen und Institutionen lohnen dürften. Auf jeden Fall ist das Langenscheidt-Online-Wörterbuch eine Alternative zu dem LEO Dictionary.

Link Everything Online

Wer Hilfe beim Übersetzen sucht, nutzt die Webseite LEO.ORG. Das Fremdsprachenwörterbuch bietet ebenso einen umfangreichen und kostenlosen Wortschatz an. LEO steht als Abkürzung für Link Everything Online. 1992 riefen Studenten der TU München und der LMU München das Projekt ins Leben. Ursprünglich handelte es sich dabei um einen Verbund aus FTP-Software- und Datenarchiven.

Das Online-Wörterbuch von Leo