Online-Wörterbücher für Fremdsprachen

Online-Wörterbuch von Langenscheidt

Auf der Webseite des Langenscheidt Verlages findet sich ab sofort ein kostenloses Online-Wörterbuch für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Tschechisch, Griechisch, Schwedisch und Russisch. 

Online-Wörterbuch von LangenscheidtStichwörter, Übersetzungen und Synonyme gehören zu dem neuen Service des Online-Wörterbuches. Der Wortschatz stammt aus den Langenscheidt-Wörterbüchern. Weitere Sprachen sollen folgen. Umfangreicher sind die kostenpflichtigen Online-Wörterbücher, die für Unternehmen und Institutionen lohnen dürften. Auf jeden Fall ist das Langenscheidt-Online-Wörterbuch eine Alternative zu dem LEO Dictionary.

Link Everything Online

Wer Hilfe beim Übersetzen sucht, nutzt die Webseite LEO.ORG. Das Fremdsprachenwörterbuch bietet ebenso einen umfangreichen und kostenlosen Wortschatz an. LEO steht als Abkürzung für Link Everything Online. 1992 riefen Studenten der TU München und der LMU München das Projekt ins Leben. Ursprünglich handelte es sich dabei um einen Verbund aus FTP-Software- und Datenarchiven.

Das Online-Wörterbuch von Leo

WRITERS ONLINE

Rückenwind für Autoren und Bücher

Bücherblogs, Fanseiten und Verlagsportale: Im Internet tummeln sich zahllose Webseiten, auf denen Bücher besprochen und Autoren vorgestellt werden. WRITERS ONLINE von Rudolf Otto Schäfer gehört auch dazu. Doch hier steckt ein einzelner Mann dahinter, ein Autor, ein Schriftsteller, der die Sorgen und Problem der Schreibenden kennt.

Wem begegnet der Schriftsteller jeden Tag?
Der Angst.
Wir haben Angst, nicht zu schreiben, nicht das Richtige zu schreiben, nicht hervorragend genug zu schreiben und, und, und.
Wie sagte einst Frank Herbert, der Autor des fantastischen Romanzyklus DUNE:
„I must not fear. Fear is the mind-killer. Fear is the little-death that brings total obliteration. I will face my fear. I will permit it to pass over me and through me. And when it has gone past I will turn the inner eye to see its path. Where the fear has gone there will be nothing. Only I will remain.“

Autoren sind, wie alle Künstler, sensible Menschen. Viele von uns haben ein dünnes Fell und nicht zu selten überspannte Nerven, wenn es um unsere Schöpfungen geht. Wir schützen unsere Geschichten, wie eine Löwin ihr Junges.
Das ist gut so, denn wenn wir selbst nicht an unsere Geschichten glauben, wer soll es denn dann tun?
Der Leser?
Achtung!
Leser spüren, wenn wir unachtsam und unsicher mit unseren Figuren und Welten umgehen, sie nicht lieben, ja nicht vergöttern.

Ein Portal für uns Autoren

Für Unterstützung, Werbung und einen Platz für unsere Geschichten bietet das Portal WRITERS ONLINE. Sein Betreiber Rudolf Otto Schäfer präsentiert und vernetzt Autoren und ihre Werke. So entsteht eine Community, die sich selbst kennenlernen und unterstützen kann. Auf WRITERS ONLINE werden auch die Werke der Autoren vorgestellt. Zu bewundern sind Cover, Klappentexte oder Buchtrailer in allen Variationen.

Rudolf Otto Schäfer selbst sagt: „Ich möchte mit meiner Plattform einen Beitrag leisten, interessante Bücher und ihre Autoren bekannt zu machen und das kollegiale Miteinander zu fördern. Zusätzlich werden alle aufgenommenen Autoren, in regelmäßigen Abständen über Facebook, Twitter und Google+ beworben.“

writers-online-2015

Zu seinem Engagement gehört auch eine eigene, täglich erscheinende Onlinezeitung. Wir alle wissen, wie viel Arbeit so etwas machen kann. Ich bewundere Rudolf Otto Schäfer dafür. Denn die Menge an Content zu stemmen, tagtäglich, ist ein Herausforderung. Das Beste an seinen Diensten ist, dass sie absolut kostenlos sind. Natürlich freut er sich über eine Verlinkung seiner Webseite.
Und liebe Autoren-Freunde, das ist das Mindeste, was wir für einen Mann tun können, der uns den Rücken und unser Selbstbewusstsein stärkt.
Nur keine Angst!
Wagen Sie es! Stellen Sie sich und Ihre Werke auf WRITERS ONLINE vor.
Ihre Geschichten müssen schließlich unter die Leser.

Über Rudolf Otto Schäfer:

Rudolf Otto Schäfer
Rudolf Otto Schäfer ist freier Autor von Fantasy-Literatur. Er lebt seit einigen Jahren mit seiner Frau und Familie in Unna. Bisher erschienen sind unter anderem die Fantasy-Serien „Der Richter aus dem Schattenreich, Fletchers erster Fall“ oder „Das dunkle Ritual, Fletchers Albtraum“. Aber auch für Kinder hat er was in petto, zum Beispiel „Kiara und das Schimpfmonster“.

Preis für ungewöhnliche Buchtitel

„Wir sind glücklich, unsere Mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie bei Angela Merkel, wenn sie einen Handstand macht“ lautet der Gewinner den ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres, der auf der Buchmesse Leipzig 2015 gekürt wurde.

wir sind gluecklich, unsere mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie bei angela MerkelDas Buch stammt von dem Regensburger Autoren Thomas Spitzers. Gewählt und ausgesucht werden die eigenartigen Buchtitel von der Buch-Community wasliestdu.de.  Unterstützt wurde sie bei der Suche von einer siebenköpfigen Fachjury, zu der zum Beispiel Oliver Kalkofe oder der Leipziger Buchmessedirektor Oliver Zille gehörten.

Platz 2 belegte Nelly Arnold mit „Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück“ und Platz 3 Jan Philipp Zymny mit „Henry Frottey – Sein erster Fall: Teil 2 – Das Ende der Trilogie: Ein Roman in Schwarzweiß“.

Wir sind gespannt, was da noch so alles kommt.
Ph!
Von wegen kurz und prägnant.

Buchmesse Leipzig 2015

von
Ute Bronder und Lolita Büttner

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Bücher, Bücher, Bücher lockten uns vom 12. bis 15.03.2015 auf die Leipziger Buchmesse. Lesungen, zahlreiche Vorträge und Diskussionsrunden, Verlagsstände, Seminare, Gespräche, Workshops und Regale, vollgepackt bis oben, boten abwechslungsreiche Stunden auf der Buchmesse in Leipzig.

Auerbachs Keller oder Unendliche Geschichte

Leipzig im Frühling muss ein Traum sein, so stellten wir es uns zumindest vor. Leider schwebte über der Stadt ein grauer Wolkenteppich. Dennoch, Leipzig, im Herzen Sachsens ist nicht nur eine Reise zur Buchmesse wert. Alte Bauten, verwinkelte Gassen, ein irgendwie nach gewisser Zeit charmant klingender Dialekt und jede Menge Leckerein erwarten die Besucher.

Parallel zur Buchmesse fand das Autorenfestival „Leipzig liest“ statt. Kein Wunder, dass die Stadt Rekord-Besucherzahlen vorweisen kann. In den vier Tagen spazierten rund 186.000 Menschen, Jung und Alt, über das Messegelände. Insgesamt zählte die Stadt rund 251.000 Besucher, 3.000 Mitwirkenden und über 2.000 Aussteller.

Als wir in Leipzig ankamen, hatten wir großen Hunger. Nach der vierstündigen Autofahrt von München knurrten unsere Mägen unüberhörbar laut. Und wo lässt sich ein literarisches Abenteuer in Leipzig am besten beginnen? Natürlich, in Goethes Stamm-Gaststätte. Wir genossen die heimelige Atmosphäre des alten Gewölbekellers in vollen Zügen. Der Auerbachs Keller existiert seit 1525 und wurde vom Heinrich Stromer von Auerbach ins Leben gerufen. Der Arzt und Universitätsprofessor befand zurecht, dass „Wein ein vorzügliches Prophylaktikum gegen vielerlei Gebrechen ist, wenn man ihn denn richtig anwendet“.

Auf dem Nachhauseweg schlichen wir in die Alte Handelsbörse am Naschmarkt. Dort lauschten wir den Klängen eines Hörspiels. DIE UNENDLICHE GESCHICHTE von Michael Ende. Wir fühlten uns wie Kinder. Unbekümmert und den Kopf voll mit Fantasien schliefen wir an diesem Abend friedlich im Hotel ein.

Zwischen Geschubse und Gestaune

Unser erster Tag auf der Buchmesse war auch der erste Veranstaltungstag. Auf dem Weg dorthin spürten wir bereits die aufkommende Enge einer solchen Messe. Obwohl noch so früh am Morgen strömten bereits die ersten Massen gen Gelände. Das mag wohl auch daran gelegen haben, dass parallel zur Buchmesse die MANGA CONVENTION stattfand. Der Anblick ihrer Anhänger ist eine Augenweide, nein, eine weite Wiese an Farben, ob am Leib oder auf dem Kopf.

Die Leipziger Messe ist eine der ältesten weltweit und besteht seit über 85 Jahren. Sie erstreckt sich über 111.300 Quadratmeter Ausstellungsfläche und einem Außenbereich von 70.000 Quadratmetern. Da kann man sich schon mal verlaufen.

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Positiv aufgefallen sind uns aber dennoch die gute Strukturierung der Aussteller, die übersichtlichen Orientierungspläne und die vielen kleinen Fress-Oasen.
Das Programm war sehr umfangreich, teilweise zu umfangreich. Wer sich einmal durch den Veranstaltungskatalog gekämpft hatte, kann dieses Unterfangen zu Recht mit dem Lesen von KRIEG UND FRIEDEN vergleichen.

Leider wirkte das Messepersonal auf uns hier und da überfordert und war erstaunlicherweise genervt, unsere Fragen zu beantworten. Viele Besucher dagegen präsentierten sich von ihrer besten Seite, gern als Egoisten par excellence. Es wurde getreten, geschubst, böse Blicke zugeworfen oder gar angemault. Vor allem bei der Auswahl eines Sitzplatzes für Lesungen oder Vorträge. Ein solches Vorhaben mutierte gelegentlich zur Jagd nach einem Stuhl auf der Reise nach Jerusalem. Wir fragten uns, was passieren würde, wenn jeder mehr auf den Anderen achtet, Rücksicht auf Ältere oder gar die Jüngeren nehmen würde. Aber so sind nun mal Großveranstaltungen, nicht wahr? Natürlich wurde es an den anderen Tagen zunehmend voller. Unser Tipp: Einfach ruhig bleiben, nicht hetzen lassen und von Stand zu Stand schlendern.

Abschließend sei gesagt, dass eine Buchmesse, ob erfahrener Autor oder angehender, immer eine gute Idee ist. Sie inspiriert den eigenen Geist und die Schreiblust. Wer Glück hat, trifft vielleicht einen Lektor, der deiner Geschichte, mitten im Getümmel der Messe, den nötigen Schwung verpasst.

Wie kommen die Wörter in den Duden?

Ein beliebtes Handwerkszeug beim Schreiben ist und bleibt der Duden. Oft stellt sich die Frage, neue Ausgabe kaufen oder die Alte weiter benutzen? Brauche ich überhaupt eine neue Ausgabe?
Die Antwort ist nicht leicht, aber Fakt ist, dass immer wieder neue Wörter in den Duden kommen.Wieso und was für Wörter das sind, erklärt der Duden selbst.

Übrigens, es gibt den Duden auch online!

Nervennahrung

Dauernd Schreiben, ja, ok.
Aber die Hände machen schlapp und dann der Verstand.
Leere im Kopf und nun?

Wenn wir aktiv schreiben, und das vielleicht mehrere Stunden am Stück, vergessen wir nicht nur zu trinken, sondern auch zu essen. Denn wenn es fließt, fließt es und man will seine Ideen, die Worte und Gedanken zu Papier bringen, sie in Dialoge hüllen und in Beschreibungen fassen, die verführen. Doch schlagartig ist Schluss damit. Punkt und weiter? Die Finger schmerzen, in den Handgelenken knackt es und der Magen zieht sich zusammen. Das Grummeln und Glucksen hat man bereits vor Stunden schon ausgeblendet.

Nahrung für die Kreativität

 

„Snacks of the Great Scribblers“
von Wendy MacNaughton / New York Times

Damit der Schreibprozess unzerstörerisch vonstattengehen kann, sollte man nicht nur auf kleine Pausen wert legen, sondern auch darauf, dass man ausreichend trinkt, isst und sich bewegt. Ja, stehen Sie einfach mal auf, gehen im Zimmer herum, sprechen laut mit sich und ihren Figuren. Ideale Häppchen während des Schreibens sind Nüsse, Früchte (süß und sauer) oder Gemüse wie Paprika. Viel Vitamin C, Fette und natürlicher Zucker. Das pusht das Gehirn zu Großem an.
Grüner Tee, ob warm oder kalt, ist ein guter Geselle am Schreibtisch. Er enthält wie Kaffee Koffein, das allerdings länger andauert. Außerdem ist er sehr gesund und kühlt an heißen Tagen von innen heraus. Aber natürlich ist eine heißer Café Latte am Morgen nicht zu verachten, auch nicht der Cappuccino am Nachmittag. Was immer Ihnen und ihrer Kreativität gut tut, ist perfekt.

Die Großen und ihre Leckerein

 

Vor ein paar Jahren veröffentlichte die NEW YORK TIMES ONLINE einen Beitrag von Wendy MacNaughton (29.7.2011), den wir zu diesem Thema gern beitragen würden. Unter dem Titel „Snacks of the Great Scribblers“ erschien eine gezeichnete Zusammenstellung von Snacks, die große Schriftsteller wie Marcel Proust oder Truman Capote wohl zu sich genommen haben könnten, wenn sie denn Nahrung für ihr Gehirn gebraucht hätten. Immerhin waren dies auch nur Menschen mit ganz normalen Bedürfnissen und dazu gehören eben essen und trinken.

Hier geht es zu dem Artikel der NEW YORK TIMES.