Mein 1. Romanprojekt

Photo by Patrick Tomasso on Unsplash

Ich schreibe an einem Roman, es entsteht eine Romanreihe. Weil ich vom Schreiben von Literatur noch nicht leben kann, arbeite ich – wie viele Autoren – nebenher. Das ist manchmal eine ziemlich große Herausforderung.

29.11.2017 I keep on doing

Fein.
Was bedeutet das im Zusammenhang mit einem Text?
Die richtigen Wörter? Sprachrhythmus? Absätze? Rechtschreibung?
Meine Güte, ich habe das Gefühl, nie fertig zu werden. Und die Zeit verrinnt wie Sand durch meine Finger. Wochen vergehen und ich lese oder korrigiere nicht eine Zeile. Meine Arbeit, die mich und mein Leben finanziert, frisst mich auf. Jetzt bin ich auch noch schwanger, ich freue mich darüber, doch vier Monate lang widmete ich mich statt zu schreiben, einer neuen Beschäftigung. Übergeben. Nicht täglich, aber oft. Mehrmals die Woche. Die Lust auf Schreiben und andere Dinge entschwand.

Bleib‘ dran!
Halte durch!
Keep on doing!
Ich rufe es mir täglich zu, manchmal auch nachts, wenn in meinem Kopf Perfekte Sätze Walzer tanzen und ich zu müde bin, diese aufzuschreiben. Am nächsten Tag sind sie entschwunden, wie die Schwangerschaftsübelkeit – endlich. Roman, ich bin wieder da.
I keep on doing!

29.3.2017 the last but not the least

Es ist geschafft. Kapitel für Kapitel schrieb ich mich durch meine Geschichte und nun bin ich fertig. Jetzt kommt die Feinarbeit. Das große Ganze steht.


13.3.2017 Endspurt, Mädel!

Nicht zu fassen, aber es fehlt nur noch ein Kapitel und dann ist es vollbracht. Vor zwei Wochen quälte ich mich Richtung Ende und jetzt ist mein Roman fertig. Okay, es muss dann noch die Fleißarbeit geleistet werden. Korrektur lesen, Adjektive und Absätze streichen und so weiter. Dennoch: Die Geschichte steht, die Figuren, das Ende. Was bin ich Happy. Es ist ein tolles Gefühl und ich kann es kaum erwarten, dass mein Roman seine Leser findet.


25.2.2017 Akkus auftanken

Es gibt nichts Schöneres, als einen sonnigen Tag. Dann bekomme ich richtig Lust zu schreiben, gleich im Bett, wenn ich die Augen aufschlage und den blauen Himmel sehen. Natürlich, wir alle wollen dann am liebsten raus, faul im Gras liegen, im See schwimmen, spazieren gehen, mit einem schaumigen Cappuccino in einem Café sitzen … aber das mache ich auch. Ich schreibe nur dabei.

Diese Woche haben ich zwei kritische Kapitel gemeistert. Der rote Faden wächst und ich bin zuversichtlich. Jetzt freue ich mich über den kommenden Frühling. Schreibzeit bisher: 2:23:17.
Definitiv zu wenig … ich muss mir mehr Zeit freischauffeln.


09.02.2017 Zurück am Schreibtisch

Eigentlich wollte ich meinen Roman schon längst fertig haben. Was ist passiert? Das Leben. Die Selbstständigkeit. Meine Familie. Mein Mann. Das blöde Geld. Für dieses Jahr habe ich mir zum Ziel gesetzt, dass ich mein Buch fertigstelle. Ich habe mich durch alle bisherigen Kapitel geschlagen und komme gut voran. Jetzt schreibe ich am letzten Drittel. Der rote Faden. Ich bin zufrieden. Die meiste Zeit.


06.09.2016 Bloß nicht aufgeben, oder?

Mein Gott, wie schnell ist der Sommer an mir vorbei gerannt! Ich habe viel gearbeitet, aber nur sehr wenig an meinem Roman. Work first, because of money.
Seit der September begonnen hat, wird es ruhiger und ich sitze wieder vor meinen Worten.
Ich lese.
Überarbeite.
Füge hinzu.
Streiche.
Überlege.
Es ist noch einiges zu tun. Mein Ziel, den Roman inhaltlich bis Ende des Jahres zu fertigzustellen, ist ernsthaft in Gefahr. Aber davon lasse ich mich nicht entmutigen.

Weiter geht es. Wort für Wort.


10.4.2016 Verführung der Sonne

Zwei Wochen lang habe ich keine Zeile an meinem Roman geschrieben. Nicht mal eine Notiz. Dabei fällt mir so oft etwas ein, wenn ich in der Straßenbahn oder im Bus sitze und leere Zeiten habe. Da kommen mir Gedanken zu meinen Geschichten, die ich festhalte. Später, wenn ich vor meinem Laptop sitze und noch nicht so recht weiß, wo und mit was ich fortfahre, nehme ich meine Notizen und blättere sie durch. Es dauert nicht lange und ich rattere los. Doch an diesem Sonntag war irgendwas anders.

Nach einer anstrengenden Woche hatte ich mir fest vorgenommen zu schreiben. Ich und mein Mann hatten nichts geplant. Der Sonntag stand leer. Viel Zeit zum Schreiben. Nach einem ausgiebigen Frühstück brach gegen 11 Uhr die Sonne durch die Wolken. Unsere für den Frühling herausgeputzte Terrasse erstrahlte im Licht. Dort wollte ich gern sitzen und mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen … und … ok … schreiben. Ich griff mein Laptop, setzte mich auf einen Gartenstuhl und öffnete meine Roman-Datei. Die Sonne war überraschend warm. Beglückt entledigte ich mich meiner Wolljacke, die ich mir übergezogen hatte, weil das Thermometer nur 11 Grad angezeigt hatte. Die Sonne stand direkt über mir. Herrlich. Mein Körper entspannte sich, die Muskeln lockerten sich, ich atmete ruhig und entspannte mich. Nur diese innere Stimme nervte: „Schreib‘! Schreib‘! Schreib‘!“
Ja doch!
Ich suchte in meinen Kapiteln nach einem Anhaltspunkt, an was ich zuletzt vor zwei Wochen gearbeitet hatte.
Welche Nummer hatte das verf*** Kapitel?
Die Sonne blendete.
Auf dem Display sah ich nur verschwommene Textbruchstücke.
Das war doch ein Zeichen!
Lohnte es sich überhaupt, in der prallen Sonne etwas zu schreiben?
Was genau wollte ich überhaupt schreiben und wo war mein Notizbuch?
Zum Aufstehen hatte ich keine Lust.
Die Sonne fühlte ich angenehm auf meiner Haut an.
Als ich das Kapitel fand, fiel mir nur ein, dass der Mensch immer genau das möchte, was er nicht hat oder einfach zu viel.
Ich klappte das Laptop zu.
Keine Chance.
Ich schreibe später.
Diesen Satz sagte ich laut.
Damit ich ihn auch hörte.
Dann genoss ich die Sonne und tankte Kraft.
Für Später.
Zum Schreiben.

Und so war es.
Nach einem schmackhaften Mittagessen und einer Vogue setzte ich mich gegen 14 Uhr an unseren Wohnzimmertisch vor die Terrassentür, die weit geöffnet war, damit die Sonne hereinscheinen konnte. Und dann ratterte ich los. Zwei Stunden, ohne groß nachzudenken oder ein schlechtes Gewissen zu haben.

INSIDE AMAZON?

Online Zeitung

Online Zeitung

Am 15. August 2015 veröffentlichte die THE NEW YORK TIMES einen Artikel mit dem Titel „Inside Amazon: Wrestling Big Ideas in a Bruising Workplace“. Der Bericht liefert Einblicke in die Arbeitswelt von Amazon: lange Arbeitszeiten, extremer Druck und Anschwärzereien unter Kollegen. Was bleibt, ist das Bild eines menschenunwürdigen Unternehmens. Erschreckend für uns Autoren, welche die Plattform AMAZON nutzen, um zum Beispiel Ebooks zu verkaufen.
Was also tun?
Das muss jeder selbst entscheiden.

Zum Artikel der THE NEW YORK TIMES

Wie reagiert AMAZON Chef Jeff Bezos auf die Veröffentlichungen der NYT? (Zeit Online)

 

Welttag des Buches 2015

Jedes Jahr am 23. April feiert die Welt den von der UNESCO ins Leben gerufenen Tag des Buches, 2015 bereits zum 20. Mal. An diesem Tag sollte jeder bewusst zum Buch greifen und sich in den Zeilen einer spannenden Geschichte verlieren oder Kindern, Freunden oder Bekannten vorlesen.

welttag-des-buches

 

Am 23. April finden weltweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen rund ums Buch statt. In Deutschland werden diese vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen mit ihren Partner organisiert. Zum Beispiel erhalten rund 850.000 Schülerinnen und Schüler das Welttagsbuch aus der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“. Jeder kann aber auch eine Aktion starten oder aktiv mitmachen. Dieses Jahr gibt es die Aktion „Mein Herzbuch!“. Leseratten können ein Foto von sich und ihrem Lieblingsbuch machen, es bis zum 31. Mai 2015 auf der Aktionsseite hochladen und einen von 20 Bücher-Schecks im Wert von je 100 Euro gewinnen.

Ein kleiner Amazon-Erfolg

„Als sie die Augen öffnete, drehte sich die Welt im Kreis. Sie hatte kein Zeitgefühl, wusste nicht, wie lange sie ohnmächtig gewesen war. Alles um sie herum rotierte, sah zuweilen rund, dann eckig aus. Mit blinzelnden Augen blickte sie sich um und kam zu dem Entschluss, sich in einer Art Kapsel zu befinden.“

So beginnt die Kurzgeschichte SPURENSUCHE von Lolita Büttner.
Seit 1. März 2015 ist auf AMAZON als Ebook erhältlich, für die ersten 90 Tage kostenfrei für alle Kindle-Nutzer.
Erstaunlicherweise kam die kleine Geschichte sehr gut an. Das liegt natürlich auch an dem Werbekonzept von AMAZON.
Trotzdem.
Am 16.4.2015 lag das Ebook auf Rang 334 der Gratis-Ebooks, in der Sparte „Science Fiction“ sogar auf Rang 8 und in der Sparte „Kinderbücher“ sogar auf Rang 17. Lolita Büttner ist sehr zufrieden.
„Schließlich geht es darum, dass meine Geschichten Leser erreichen. Wenn Sie mich jetzt noch wissen lassen, ob und was ihnen an meiner Geschichte gefallen hat und was vielleicht überhaupt nicht, wäre ich ein glücklicher Selfpublisher“, sagt sie über den verblüffenden kleinen, wenn auch temporären Erfolg. „Die ganze Arbeit, die man leistet, lohnt sich, wenn ich Leser erreiche. Darum geht es mir beim Schreiben. Ich möchte meine Gedanken und meine Geschichten mit ihnen teilen.“
Bereits am nächsten Tag rückte das Buch leider bereits ein paar Ränge nach unten.
Egal.
Was für Lolita Büttner zählt, sind die rund 110 Leser in nur einem Monat.
Das ist ein guter Anfang.
Aktuell schreibt sie an ihrem ersten ROMAN, der nach einem Lektorengespräch neue Fahrt aufgenommen hat. Und, so hat sie verraten, in Kürze erscheint eine neue Kurzgeschichte auf AMAZON.
Wir dürfen also gespannt sein, was uns erwartet.

Spurensuche-ebookSPURENSUCHE (Kurzgeschichte, ca 8 Seiten)
Ebook
Verlag: Schreibsehnsucht
Inhalt: Ein Mädchen erwacht an einem scheinbar fremden Ort. Sie kann sich an nichts mehr erinnern. Gefesselt auf einer Liege versucht sie herauszufinden, was mit ihr passiert ist. Der einzige Hinweis ist ein blau leuchtendes Symbol über ihrem Kopf. Hinweis für Hinweis kommt sie ihren Erinnerungen näher und stellt fest, dass sie sich mit einer Erfindung von APPLE in diese Lage gebracht hat.

Leserunde Kurzleben 1

Zu unserer Kurzgeschichten-Sammlung KURZLEBEN 1 ist auf LOVELYBOOKS eine Leserunde gestartet. Unter den ersten 10 Bewerbern vergeben wir eine gedruckte Version.

kurzleben_lolitabuettnerBei einer Tasse Kaffee plaudert ein Rabbi mit einer Pastorin über Sex, irgendwo tauscht ein Elch den Wald gegen den Beifahrersitz eines Autos, in einer überfüllten Hotelhalle trifft ein Maler die schönste Frau der Welt und das Glück einer Familie wird vom Raben auf dem Nachbarshaus beschützt. Das sind nur vier der witzigen und verrückten Geschichten aus KURZLEBEN 1 von Ute ­Bronder und Lolita Büttner. Lies mit und lass und wissen, was du denkst! Wir suchen nach eurer ehrlichen Meinung. Welche Figuren haben euch interessiert? Welche Geschichte berührt euch? Mögt ihr das Cover, dass auf jede Geschichte Lust machen soll? Gefällt euch die Schreibe?

Wer schnell ist, erhält eine gedruckte Version in Broschürenform unseres Ebooks. Das schmiegt sich elegant in euer Buchregal

Mitmachen auf Lovelybooks

Kurzleben 1 auf Amazon

 

Kreativität = Spiritualität

„Schreiben liegt in der Natur des Menschen und ist nicht etwa eine Berufung oder ein seltenes Talent.., verkündete Julia Cameron bereits in den 90ern. Seitdem kauften sich zahlreiche Schreibsüchtige ihre Bücher, die für unbekümmertes und freies Schreiben und Kreativität plädieren. Wie das Julia Cameron aber nun genau meint, verdeutlicht sie am Besten selbst.

Um das Video sehen zu können, einfach auf den blauen Button „Watch on Vimeo“ klicken.

Christa und Emil Zopfi übers Schreiben

„Schreiben heisst, sich auf den Weg machen. Sei es in Beruf oder Hobby, als Mittel zur Lebensgestaltung oder -bewältigung,
als Instrument des Lernens oder der Selbsterkenntnis, als Medium der Information und der Unterhaltung.
Schreiben führt weiter und hinterlässt Spuren.
Ein Text ist ein Schritt vorwärts – oft auf andere Menschen zu, die Leserinnen und Leser.
Jeder erste Satz ist ein Aufbruch.“

(Christa und Emil Zopfi)