Bookuck 2015

bookuck!

Der Tag der Münchner Buchhandlungen

Am 18.7.2015 laden rund 50 Buchhandlungen zu einem besonderen Besuch ein. In gesamten Stadtgebiet Münchens finden illustre Veranstaltungen zum Tag der Münchner Buchhandlungen, „Bookuck!“, statt.

Bereits in der Zeit vom 9. bis 18. Juli 2015 präsentieren sich die Münchner Buchhandlungen. Am 18.7.2015 finden Lesungen, musikalische Darbietungen und Mitmach-Aktionen für Kinder statt. Mit der Aktion „bookuck!“ möchten die Buchhandlungen wieder mehr auf sich aufmerksam machen. Denn was viele immer wieder in Zeiten des Online-Shoppings und Amazons vergessen, fast jedes deutschsprachige Buch kann auch in einer Buchhandlung oder deren Webshop bestellt werden. Innerhalb von 24 Stunden ist es da.

bookuck!

Mit dem Tag der Münchner Buchhandlungen sprechen die Organisatoren Leser und Autoren gleichermaßen an. Veranstaltet wird die Aktion von der Landeshauptstadt München, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e.V. und natürlich den zahlreichen Münchner Buchhandlungen.

Programm und Buchhandlungen in der Übersicht

Infos zu „Bookuck!“

Online-Wörterbücher für Fremdsprachen

Online-Wörterbuch von Langenscheidt

Auf der Webseite des Langenscheidt Verlages findet sich ab sofort ein kostenloses Online-Wörterbuch für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Tschechisch, Griechisch, Schwedisch und Russisch. 

Online-Wörterbuch von LangenscheidtStichwörter, Übersetzungen und Synonyme gehören zu dem neuen Service des Online-Wörterbuches. Der Wortschatz stammt aus den Langenscheidt-Wörterbüchern. Weitere Sprachen sollen folgen. Umfangreicher sind die kostenpflichtigen Online-Wörterbücher, die für Unternehmen und Institutionen lohnen dürften. Auf jeden Fall ist das Langenscheidt-Online-Wörterbuch eine Alternative zu dem LEO Dictionary.

Link Everything Online

Wer Hilfe beim Übersetzen sucht, nutzt die Webseite LEO.ORG. Das Fremdsprachenwörterbuch bietet ebenso einen umfangreichen und kostenlosen Wortschatz an. LEO steht als Abkürzung für Link Everything Online. 1992 riefen Studenten der TU München und der LMU München das Projekt ins Leben. Ursprünglich handelte es sich dabei um einen Verbund aus FTP-Software- und Datenarchiven.

Das Online-Wörterbuch von Leo

WRITERS ONLINE

Rückenwind für Autoren und Bücher

Bücherblogs, Fanseiten und Verlagsportale: Im Internet tummeln sich zahllose Webseiten, auf denen Bücher besprochen und Autoren vorgestellt werden. WRITERS ONLINE von Rudolf Otto Schäfer gehört auch dazu. Doch hier steckt ein einzelner Mann dahinter, ein Autor, ein Schriftsteller, der die Sorgen und Problem der Schreibenden kennt.

Wem begegnet der Schriftsteller jeden Tag?
Der Angst.
Wir haben Angst, nicht zu schreiben, nicht das Richtige zu schreiben, nicht hervorragend genug zu schreiben und, und, und.
Wie sagte einst Frank Herbert, der Autor des fantastischen Romanzyklus DUNE:
„I must not fear. Fear is the mind-killer. Fear is the little-death that brings total obliteration. I will face my fear. I will permit it to pass over me and through me. And when it has gone past I will turn the inner eye to see its path. Where the fear has gone there will be nothing. Only I will remain.“

Autoren sind, wie alle Künstler, sensible Menschen. Viele von uns haben ein dünnes Fell und nicht zu selten überspannte Nerven, wenn es um unsere Schöpfungen geht. Wir schützen unsere Geschichten, wie eine Löwin ihr Junges.
Das ist gut so, denn wenn wir selbst nicht an unsere Geschichten glauben, wer soll es denn dann tun?
Der Leser?
Achtung!
Leser spüren, wenn wir unachtsam und unsicher mit unseren Figuren und Welten umgehen, sie nicht lieben, ja nicht vergöttern.

Ein Portal für uns Autoren

Für Unterstützung, Werbung und einen Platz für unsere Geschichten bietet das Portal WRITERS ONLINE. Sein Betreiber Rudolf Otto Schäfer präsentiert und vernetzt Autoren und ihre Werke. So entsteht eine Community, die sich selbst kennenlernen und unterstützen kann. Auf WRITERS ONLINE werden auch die Werke der Autoren vorgestellt. Zu bewundern sind Cover, Klappentexte oder Buchtrailer in allen Variationen.

Rudolf Otto Schäfer selbst sagt: „Ich möchte mit meiner Plattform einen Beitrag leisten, interessante Bücher und ihre Autoren bekannt zu machen und das kollegiale Miteinander zu fördern. Zusätzlich werden alle aufgenommenen Autoren, in regelmäßigen Abständen über Facebook, Twitter und Google+ beworben.“

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Zu seinem Engagement gehört auch eine eigene, täglich erscheinende Onlinezeitung. Wir alle wissen, wie viel Arbeit so etwas machen kann. Ich bewundere Rudolf Otto Schäfer dafür. Denn die Menge an Content zu stemmen, tagtäglich, ist ein Herausforderung. Das Beste an seinen Diensten ist, dass sie absolut kostenlos sind. Natürlich freut er sich über eine Verlinkung seiner Webseite.
Und liebe Autoren-Freunde, das ist das Mindeste, was wir für einen Mann tun können, der uns den Rücken und unser Selbstbewusstsein stärkt.
Nur keine Angst!
Wagen Sie es! Stellen Sie sich und Ihre Werke auf WRITERS ONLINE vor.
Ihre Geschichten müssen schließlich unter die Leser.

Über Rudolf Otto Schäfer:

Rudolf Otto Schäfer
Rudolf Otto Schäfer ist freier Autor von Fantasy-Literatur. Er lebt seit einigen Jahren mit seiner Frau und Familie in Unna. Bisher erschienen sind unter anderem die Fantasy-Serien „Der Richter aus dem Schattenreich, Fletchers erster Fall“ oder „Das dunkle Ritual, Fletchers Albtraum“. Aber auch für Kinder hat er was in petto, zum Beispiel „Kiara und das Schimpfmonster“.

Welttag des Buches 2015

Jedes Jahr am 23. April feiert die Welt den von der UNESCO ins Leben gerufenen Tag des Buches, 2015 bereits zum 20. Mal. An diesem Tag sollte jeder bewusst zum Buch greifen und sich in den Zeilen einer spannenden Geschichte verlieren oder Kindern, Freunden oder Bekannten vorlesen.

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Am 23. April finden weltweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen rund ums Buch statt. In Deutschland werden diese vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen mit ihren Partner organisiert. Zum Beispiel erhalten rund 850.000 Schülerinnen und Schüler das Welttagsbuch aus der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“. Jeder kann aber auch eine Aktion starten oder aktiv mitmachen. Dieses Jahr gibt es die Aktion „Mein Herzbuch!“. Leseratten können ein Foto von sich und ihrem Lieblingsbuch machen, es bis zum 31. Mai 2015 auf der Aktionsseite hochladen und einen von 20 Bücher-Schecks im Wert von je 100 Euro gewinnen.

Ein kleiner Amazon-Erfolg

„Als sie die Augen öffnete, drehte sich die Welt im Kreis. Sie hatte kein Zeitgefühl, wusste nicht, wie lange sie ohnmächtig gewesen war. Alles um sie herum rotierte, sah zuweilen rund, dann eckig aus. Mit blinzelnden Augen blickte sie sich um und kam zu dem Entschluss, sich in einer Art Kapsel zu befinden.“

So beginnt die Kurzgeschichte SPURENSUCHE von Lolita Büttner.
Seit 1. März 2015 ist auf AMAZON als Ebook erhältlich, für die ersten 90 Tage kostenfrei für alle Kindle-Nutzer.
Erstaunlicherweise kam die kleine Geschichte sehr gut an. Das liegt natürlich auch an dem Werbekonzept von AMAZON.
Trotzdem.
Am 16.4.2015 lag das Ebook auf Rang 334 der Gratis-Ebooks, in der Sparte „Science Fiction“ sogar auf Rang 8 und in der Sparte „Kinderbücher“ sogar auf Rang 17. Lolita Büttner ist sehr zufrieden.
„Schließlich geht es darum, dass meine Geschichten Leser erreichen. Wenn Sie mich jetzt noch wissen lassen, ob und was ihnen an meiner Geschichte gefallen hat und was vielleicht überhaupt nicht, wäre ich ein glücklicher Selfpublisher“, sagt sie über den verblüffenden kleinen, wenn auch temporären Erfolg. „Die ganze Arbeit, die man leistet, lohnt sich, wenn ich Leser erreiche. Darum geht es mir beim Schreiben. Ich möchte meine Gedanken und meine Geschichten mit ihnen teilen.“
Bereits am nächsten Tag rückte das Buch leider bereits ein paar Ränge nach unten.
Egal.
Was für Lolita Büttner zählt, sind die rund 110 Leser in nur einem Monat.
Das ist ein guter Anfang.
Aktuell schreibt sie an ihrem ersten ROMAN, der nach einem Lektorengespräch neue Fahrt aufgenommen hat. Und, so hat sie verraten, in Kürze erscheint eine neue Kurzgeschichte auf AMAZON.
Wir dürfen also gespannt sein, was uns erwartet.

Spurensuche-ebookSPURENSUCHE (Kurzgeschichte, ca 8 Seiten)
Ebook
Verlag: Schreibsehnsucht
Inhalt: Ein Mädchen erwacht an einem scheinbar fremden Ort. Sie kann sich an nichts mehr erinnern. Gefesselt auf einer Liege versucht sie herauszufinden, was mit ihr passiert ist. Der einzige Hinweis ist ein blau leuchtendes Symbol über ihrem Kopf. Hinweis für Hinweis kommt sie ihren Erinnerungen näher und stellt fest, dass sie sich mit einer Erfindung von APPLE in diese Lage gebracht hat.

Buchmesse Leipzig 2015

von
Ute Bronder und Lolita Büttner

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Bücher, Bücher, Bücher lockten uns vom 12. bis 15.03.2015 auf die Leipziger Buchmesse. Lesungen, zahlreiche Vorträge und Diskussionsrunden, Verlagsstände, Seminare, Gespräche, Workshops und Regale, vollgepackt bis oben, boten abwechslungsreiche Stunden auf der Buchmesse in Leipzig.

Auerbachs Keller oder Unendliche Geschichte

Leipzig im Frühling muss ein Traum sein, so stellten wir es uns zumindest vor. Leider schwebte über der Stadt ein grauer Wolkenteppich. Dennoch, Leipzig, im Herzen Sachsens ist nicht nur eine Reise zur Buchmesse wert. Alte Bauten, verwinkelte Gassen, ein irgendwie nach gewisser Zeit charmant klingender Dialekt und jede Menge Leckerein erwarten die Besucher.

Parallel zur Buchmesse fand das Autorenfestival „Leipzig liest“ statt. Kein Wunder, dass die Stadt Rekord-Besucherzahlen vorweisen kann. In den vier Tagen spazierten rund 186.000 Menschen, Jung und Alt, über das Messegelände. Insgesamt zählte die Stadt rund 251.000 Besucher, 3.000 Mitwirkenden und über 2.000 Aussteller.

Als wir in Leipzig ankamen, hatten wir großen Hunger. Nach der vierstündigen Autofahrt von München knurrten unsere Mägen unüberhörbar laut. Und wo lässt sich ein literarisches Abenteuer in Leipzig am besten beginnen? Natürlich, in Goethes Stamm-Gaststätte. Wir genossen die heimelige Atmosphäre des alten Gewölbekellers in vollen Zügen. Der Auerbachs Keller existiert seit 1525 und wurde vom Heinrich Stromer von Auerbach ins Leben gerufen. Der Arzt und Universitätsprofessor befand zurecht, dass „Wein ein vorzügliches Prophylaktikum gegen vielerlei Gebrechen ist, wenn man ihn denn richtig anwendet“.

Auf dem Nachhauseweg schlichen wir in die Alte Handelsbörse am Naschmarkt. Dort lauschten wir den Klängen eines Hörspiels. DIE UNENDLICHE GESCHICHTE von Michael Ende. Wir fühlten uns wie Kinder. Unbekümmert und den Kopf voll mit Fantasien schliefen wir an diesem Abend friedlich im Hotel ein.

Zwischen Geschubse und Gestaune

Unser erster Tag auf der Buchmesse war auch der erste Veranstaltungstag. Auf dem Weg dorthin spürten wir bereits die aufkommende Enge einer solchen Messe. Obwohl noch so früh am Morgen strömten bereits die ersten Massen gen Gelände. Das mag wohl auch daran gelegen haben, dass parallel zur Buchmesse die MANGA CONVENTION stattfand. Der Anblick ihrer Anhänger ist eine Augenweide, nein, eine weite Wiese an Farben, ob am Leib oder auf dem Kopf.

Die Leipziger Messe ist eine der ältesten weltweit und besteht seit über 85 Jahren. Sie erstreckt sich über 111.300 Quadratmeter Ausstellungsfläche und einem Außenbereich von 70.000 Quadratmetern. Da kann man sich schon mal verlaufen.

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Positiv aufgefallen sind uns aber dennoch die gute Strukturierung der Aussteller, die übersichtlichen Orientierungspläne und die vielen kleinen Fress-Oasen.
Das Programm war sehr umfangreich, teilweise zu umfangreich. Wer sich einmal durch den Veranstaltungskatalog gekämpft hatte, kann dieses Unterfangen zu Recht mit dem Lesen von KRIEG UND FRIEDEN vergleichen.

Leider wirkte das Messepersonal auf uns hier und da überfordert und war erstaunlicherweise genervt, unsere Fragen zu beantworten. Viele Besucher dagegen präsentierten sich von ihrer besten Seite, gern als Egoisten par excellence. Es wurde getreten, geschubst, böse Blicke zugeworfen oder gar angemault. Vor allem bei der Auswahl eines Sitzplatzes für Lesungen oder Vorträge. Ein solches Vorhaben mutierte gelegentlich zur Jagd nach einem Stuhl auf der Reise nach Jerusalem. Wir fragten uns, was passieren würde, wenn jeder mehr auf den Anderen achtet, Rücksicht auf Ältere oder gar die Jüngeren nehmen würde. Aber so sind nun mal Großveranstaltungen, nicht wahr? Natürlich wurde es an den anderen Tagen zunehmend voller. Unser Tipp: Einfach ruhig bleiben, nicht hetzen lassen und von Stand zu Stand schlendern.

Abschließend sei gesagt, dass eine Buchmesse, ob erfahrener Autor oder angehender, immer eine gute Idee ist. Sie inspiriert den eigenen Geist und die Schreiblust. Wer Glück hat, trifft vielleicht einen Lektor, der deiner Geschichte, mitten im Getümmel der Messe, den nötigen Schwung verpasst.

Selfpublishing

Selfpublishing ist in aller Munde, spätestens seit Amazon in diesem Gebiet nachgerüstet hat. Viele träumen von schnellen Erfolgen und noch schnellerem Geld. Doch wieviel kann man wirklich ohne Verlag, dafür auf eigene Faust mit seinen Werken verdienen?

Eine aktuelle Studie zum Selfpublishing versucht einen ersten Eindruck zu vemitteln. Erstellt wurde sie von Matthias Mattings. Deutlich wird, dass die meisten Autoren wenig Einnahmen mit ihren Verkäufen auf eigene Faust erzielen. Aber der Markt ist in der Entwicklung.

Alle Daten im Überblick – Viel Spaß beim Durchklicken