Selfpublishing

Selfpublishing ist in aller Munde, spätestens seit Amazon in diesem Gebiet nachgerüstet hat. Viele träumen von schnellen Erfolgen und noch schnellerem Geld. Doch wieviel kann man wirklich ohne Verlag, dafür auf eigene Faust mit seinen Werken verdienen?

Eine aktuelle Studie zum Selfpublishing versucht einen ersten Eindruck zu vemitteln. Erstellt wurde sie von Matthias Mattings. Deutlich wird, dass die meisten Autoren wenig Einnahmen mit ihren Verkäufen auf eigene Faust erzielen. Aber der Markt ist in der Entwicklung.

Alle Daten im Überblick – Viel Spaß beim Durchklicken

Das Drei-Akt-Modell visuell

Wer sich dem Schöpfungsakt einer Geschichte widmet, nutzt gern das Drei-Akt-Modell. Das betrifft vor allem ein gutes Drehbuch. Im Roman zum Beispiel ist man freier. Michael Arndt und seiner Kollegen bei PIXAR haben die Filme “Toy Story 3″, Finding Nemo” und “The Incredibles” in Bezug auf das Drei-Akt-Modell unter die Lupe genommen. Herausgekommen ist ein veranschauendes Video:

Clustering

Unter dem Begriff „Clustering“ oder „Cluster“ versteht man eine Methode von Gabriele L. Rico, die beim Schreiben angewendet wird. Sie soll die Kreativität anfeuern. Anders als beim Brainstorming werden nicht Begriffe, Ideen und Gedanken einfach wahllos auf ein Papier gekritzelt, sondern man beginnt mit einem Wort (Idee, Gedanke, Begriff) und lässt seiner „Fantasie“ freien Lauf. Die weiteren Worte oder Sätze werden mit Linien verbunden, ähnlich einer Mindmap. Allerdings gibt es beim „Clustern“ keine Hierarchien. So entstehen lauter Schwärme von Ideen, Gedanken und Begriffen.

Wie funktioniert Clustering?

CLUSTERN AUSPROBIEREN?

Dann melde dich für unser WRITING an!

 

Akt für Akt für Akt

Story, Firguren, Konflikt, Katharsis, Plotpoint, Klimax

 

Drei Akt Modell_Heldenreise_Schreibsehnsucht

Besonders bei der Arbeit an einem Drehbuch hangeln sich viele Autoren sicher an dem Seil des Drei-Akt-Modells über den Schlund ungewollter Geschichten. Zu verdanken haben wir es dem amerikanischen Schriftsteller SYD FIELD, der seit jeher Drehbuchautoren ausbildet und ihnen ein universelles Schreibwerkzeug in die Hand reicht, dass vor allem in Amerika zum Erfolgskonzept avancierte. Fairer Weise sollte man erwähnen, dass das Drei-Akt-Modell auf der Idee eines Mannes beruht, der in einer Zeit lebte, als die Menschen sich auf die Suche nach sich selbst und ihrer Welt begaben. ARISTOTELES war sein ehrwürdiger Name, der Allvater der Tragödien. Er ist auch das gewählte Vorbild für JOSEPH CAMPELL, einem ebenso bekannten Autoren Amerikas, der in die Welt der griechischen Mythologien eintauchte und die klassische Heldenreise als das Erfolgskonzept jeder Geschichte etablierte. Modelle, die seit Jahrtausenden fantastische Tragödien, Mythen, Theaterstücke oder Filme geschaffen haben; Modelle, die sich aber auch lange nicht weiterentwickelten und KEINE universelle Bedingung für das Erzählen einer guten Geschichte sind. Daran sollte sich der eine oder andere verzweifelte Autor auf der Suche nach dem nächsten Kapitel für seine Figurn erinnern. Geschichten sind Geschichten, wenn sie Menschen erreichen und berühren.

Mehr über das Drei-Akt-Modell?

Dann genießen Sie ein spannendes Interview mit Syd Field.

22 STORY TIPPS

nach Emma Coats (Story Artist, PIXAR)

# 1
You admire a character for trying more than for their successes.

Schätze deine Figur vor allem wegen seiner Versuche, nicht nur wegen seiner Erfolge.

# 2
You gotta keep in mind what’s interesting to you as an audience,
not what’s fun to do as a writer. They can be v. different.

Denke immer daran, was dich als Zuschauer interessiert,
nicht was dich als Autor begeistert. Das kann sehr unterschiedlich sein.

# 3:
Trying for theme is important, but you won’t see what the story is actually about
til you’re at the end of it. Now rewrite.

Ein Thema zum Schreiben ist wichtig.
Aber den Kern einer Geschichte kennst du erst am Ende.
Dann heißt es überarbeiten.

# 4:
Once upon a time there was ___. Every day, ___. One day ___. Because of that, ___.
Because of that, ___. Until finally ___.

Es war einmal… Jeden Tag… Eines Tages… Weil dies… Weil das… Bis schlussendlich…

# 5:
Simplify. Focus. Combine characters. Hop over detours.
You’ll feel like you’re losing valuable stuff but it sets you free.

Vereinfache. Fokussiere. Füge Figuren zusammen. Vergiss Umleitungen.
Du wirst das Gefühl haben, dass du kostbaren Stoff verlierst, aber genau das wird dich befreien.

# 6:
What is your character good at, comfortable with?
Throw the polar opposite at them. Challenge them. How do they deal?

In was sind deine Figuren gut, mit was zufrieden?
Stell das Gegenteil auf. Fordere Sie heraus. Wie kommen sie damit zurecht?

# 7:
Come up with your ending before you figure out your middle. Seriously.
Endings are hard, get yours working up front.

Sei dir über das Ende klar, bevor du die Mitte deiner Geschichte erreichst.
Ernsthaft. Das Ende einer Geschichte ist schwer, erarbeite es dir frühzeitig.

# 8:
Finish your story, let go even if it’s not perfect.
In an ideal world you have both, but move on. Do better next time.

Beende deine Geschichte, tu’s, auch wenn es nicht perfekt ist, und mach’ weiter!
Beim nächsten Mal klappt es besser!

# 9:
When you’re stuck, make a list of what WOULDN’T happen next.
Lots of times the material to get you unstuck will show up.

Wenn du feststeckst, erstell eine Liste, was NICHT als nächstes passieren soll.
Oft zeigt sich genau dann, was dich weiterbringt.

# 10:
Pull apart the stories you like. What you like in them is a part of you;
you’ve got to recognize it before you can use it.

Schau dir Geschichten genauer an, die dir gefallen. Was du an ihnen magst, ist ein Teil von dir,
den du erst erkennen musst, bevor du ihn benutzen kannst.

# 11:
Putting it on paper lets you start fixing it. If it stays in your head, a perfect idea,
you’ll never share it with anyone.

Es zu Papier zu bringen, hilft dir es festzuhalten. Wenn es nur in deinem Kopf bleibt,
wirst du es mit niemanden teilen können.

# 12:
Discount the 1st thing that comes to mind.
And the 2nd, 3rd, 4th, 5th – get the obvious out of the way. Surprise yourself.

Vergiss deine erste Idee.. und die Zweite, Dritte, Vierte, Fünfte..
Geh dem Offensichtlichem aus dem Weg. Überrasche dich!

# 13:
Give your characters opinions. Passive/malleable might seem likable to you as you write,
but it’s poison to the audience.

Gebe deinen Figuren eine Meinung. Passiv, formbar sind dir sympathischer,
aber Gift für’s Publikum.

# 14:
Why must you tell THIS story?
What’s the belief burning within you that your story feeds off of? That’s the heart of it.

Warum musst du ausgerechnet diese Geschichte erzählen?
Was treibt dich und deine Geschichte an? Genau das ist ihr Herz!

# 15:
If you were your character, in this situation, how would you feel?
Honesty lends credibility to unbelievable situations.

Wenn du deine Figur wärst, in genau dieser Situation, wie würdest du dich fühlen?
Ehrlichkeit verleiht unfassbaren Situationen Glaubwürdigkeit.

# 16:
What are the stakes? Give us reason to root for the character.
What happens if they don’t succeed? Stack the odds against.

Was steht auf dem Spiel? Liefere uns Gründe, mit deinen Figuren mitzufiebern.
Was passiert, wenn sie scheitern? Allen Widrigkeiten zum Trotz!

# 17:
No work is ever wasted.
If it’s not working, let go and move on – it’ll come back around to be useful later.

Keine Arbeit ist verschwendet! Wenn’s nicht funktioniert,
lass’ los und mach weiter – vielleicht ist es zu einem späteren Zeitpunkt nützlich.

# 18:
You have to know yourself: the difference between doing your best & fussing.
Story is testing, not refining.

Kenne dich selbst: Den Unterschied zwischen dem Besten geben und nur versuchen.
Geschichten schreiben bedeutet probieren, nicht funktionieren.

# 19:
Coincidences to get characters into trouble are great; coincidences to get them out of it are cheating.

Zufälle, die Figuren in Konflikte stürzen, sind super;
Zufälle, die sie daraus erlösen, sind geschummelt.

# 20:
Exercise: take the building blocks of a movie you dislike.
How d’you rearrange them into what you DO like?

Übung: Nimm’ die Bruchstücke eines Films, den du nicht magst.
Wie würdest du sie neu in etwas anordnen, dass du magst?

# 21:
You gotta identify with your situation/characters, can’t just write ‘cool’.
What would make YOU act that way?

Du musst dich mit deinen Figuren und Situationen identifizieren, du kannst nicht „nur schreiben“. Was würde DICH dazu bringen, so zu reagieren?

# 22:
What’s the essence of your story? Most economical telling of it?
If you know that, you can build out from there.

Was ist das Wesentliche deiner Geschichte? Wie erzählt sie sich am Einfachsten?
Wenn du das weißt, kannst du das nutzen und darauf aufbauen.